13-16 sporthalle - zwei

Wie bereits gesagt, geht es keinesfalls darum dieses Bauvorhaben zu verhindern. Aber was - um alles in der Welt - spricht denn dagegen, offensichtliche Schwachpunkte auszuräumen und überflüssige Kosten einzusparen?
Die politischen Entscheidungsträger haben sich redlich bemüht - fraglos - die Architekten auch - dafür Applaus!

Aber ist das allein bereits Grund genug zu sagen, eine weitere Optimierung sei überflüssig?Das Weiterdenken und Weiterentwickeln - solange noch nicht gebaut ist - stellt ein wesentliches Element in der Architektur dar, um zu einem guten Ergebnis zu kommen.

Deshalb hier exemplarisch zwei Denkanstösse:

1. Vereinsmusik
Müsste die Vereinsmusik und der Raum dafür, nicht besser und sehr viel sinnvoller an einem anderen Ort im Stadtgrundriss untergebracht sein - zum Beispiel im alten Zeughaus - und eben nicht in der Sporthalle mit all den damit verbundenen gegenseitigen Beeinträchtigungen? (Schall)
Die Musik hat endlich eine wirklich gute Lösung verdient und nicht ein - weiteres Provisorium.

2. Kosten
Wäre es nicht sinnvoll 1.5 bis 2.0 Millionen Franken dadurch einzusparen, dass die Geometrie der Aussenanlagen - um die Sporthalle herum - anders gelöst wird - als dies jetzt der Fall ist?

In diesem Zusammenhang kann dann das Parkplatzproblem ebenfalls besser und einfacher gelöst werden. Eine deutliche Entlastung des städtischen Haushaltsbudgets wäre doch wünschenswert.
Der Denkprozess an diesem Projekt ist eigentlich und bei Lichte betrachtet noch nicht abgeschlossen, es sei denn, dass manche Akteure - in Gutsherrenmanier - das Ende der Denkarbeit verfügen.

Diesen Text als pdf lesen

Ebenso wurden die unten gezeigten Querschnitte durch die Sporthalle publiziert:
Der obere Querschnitt zeigt den Plan der Abstimmungsvorlage.
Darin erkennt man die massiven Erdbewegungen (Höherlegung des Sportplatzes).
Grund für die Stützmauerorgie.
Der untere Querschnitt zeigt den Vorschlag der vision stein am rhein.
Der Sportplatz wird auf dem heutigen Niveau belassen. Die Höhenunterschiede werden mit Böschungen ausgeglichen. Auch an der Klingenstrasse wird - durch die Aufhebung der Parkplätze vor der Sporthalle - die entsprechende Stützmauer auf der ganzen Länge überflüssig.