39 strandbad die letzte

Die Stimmbürger haben  sich am 14.06.2015 mit knapper Mehrheit gegen das Strandbad entschieden. Wir bedauern diesen Entscheid sehr.

 

Unerklärliche und unerträgliche Unwahrheiten. Es geht in der Vorlage um den Rhiipark und nicht wie in dem folgenden Interview immer wieder genannten Strandbad. Stein am Rhein verliert das überwachte Strandbad! Im gesamten folgenden Interview kommt der Begriff Rhiipark, um den es eigentlich geht, nicht einmal vor. Eine perfekte Irreleitung und Täuschung der Wähler!  
vision steinamrhein

 

Interview Radio Munot mit Markus Oderbolz vom 16.05.2015

 

Radio Munot: Stein am Rhein hat nicht nur eine sondern gerade mal 2 Badis (Strandbäder), diese im Espi und die Strandbadi. Für Zündstoff sorgt aktuell die Strandbadi. Während die Freie Liste Stein am Rhein das Strandbad so betreiben möchte wie bisher, findet der Steiner Stadtrat, es soll unter dem neuen Betriebskonzept geführt werden. Was die Gründe für den Stadtrat für diese Umnutzung sind und wieso die Steiner Stimmbürger nicht über den Betrieb (Betriebskonzept) entscheiden können, hören sie jetzt.

 Musik Radio Munot.

 Radio Munot: Heute am Tag der offenen Tür von der Strandbadi  Stein am Rhein hat der Stadtrat über seine Pläne informiert. Letzten Herbst ist für den Stadtrat klar gewesen,  dass man die Badi nicht weiter mit einem Bademeister betreiben kann,  sagt der Steiner Stadtrat und Baureferent Markus Oderbolz.

Markus Oderbolz: „Wir haben uns aus finanziellen Gründen einfach überlegen müssen, ob wir das noch tragen können und  wir sind dann zum Schluss gekommen, dass wir jetzt an einem anderen Ort ein wenig restriktivere Massnahmen ergreifen müssen und haben darum auch die Stelle als Bademeister da im Strandbad hinterfragt. Der Einwohnerrat hat dann dem zugestimmt, dass die Stelle nicht mehr gebraucht wird und äah dass wir jetzt das Strandbad verpachten und als Gastronomiebetrieb führen wollen.“

Radio Munot:  Also fast ein öffentlicher  Park als ein öffentliche Badi. Die Freie Liste Stein am Rhein kritisiert, es werde ein Tourismusmagnet und schlussendlich sei für die Bevölkerung kein Platz mehr da… darum haben sie das Referendum ergriffen. Markus Oderbolz sieht diese Gefahr überhaupt nicht… es ändere sich praktisch nichts.

Markus Oderbolz: Also für die Besucher ändert sich nur das, dass sie da keinen Eintritt mehr zahlen müssen. Sie können da die Gastronomie geniessen. Es hat Toilettenanlagen und es wird nicht so sein, dass der Park überlaufen sein wird. Es wird dort eher für die Steinerinnen und Steiner wieder attraktiver werden, wir haben die Möglichkeit, dass die Pächterin den Betrieb länger offen lassen kann.

Radio Munot:  Aus der Sicht des Stadtrates eigentlich also nur positive Veränderungen. Die Freie Liste sieht das nicht so und hat darum gegen die geplanten Sanierungen das Referendum ergriffen in der Hoffnung, dass dann auch das Konzept (Betriebskonzept) geändert würde. Auf diesem Wege sei aber an dem Konzept nichts zu rütteln. Die Kompetenz läge beim Einwohnerrat und da könne das Volk nicht mitbestimmen.

Markus Oderbolz: Das Konzept ist entschieden worden vom Einwohnerrat und das liegt in seiner Kompetenz. Wenn man an dem Konzept etwas ändern will, dann muss man den politischen Weg beschreiten, zuerst im Einwohnerrat mit einem Postulat oder äah allfällige andere äah politische Möglichkeiten bis zur Verfassung ändern. Es ist nicht so, dass die Badi saniert wird nur für den Pachtbetrieb. Die Sanierung ist dringend notwendig. Wir wollen aber an dem Pachtbetrieb festhalten.

Radio Munot: Durch  das Referendum der Freien Liste wird jetzt im Juni das Stimmvolk  nur über die Sanierungspläne vom Stadtrat über die Strandbadi abgestimmt… nicht aber über das Konzept. Die Freie Liste die ist aber auf jeden Fall für Sanierungen… nur glauben sie, dass, sollten die Sanierungen abgelehnt werden, man auf ein neues Betriebskonzept hoffen kann. Wie Markus Oderbolz aber schon gesagt hat ist dies nicht möglich, die Ablehnung der Sanierungspläne würde andere Auswirkungen haben.

Markus Oderbolz: Ja, dann hätten wir einfach immer noch eine Badeanstalt, die nicht saniert ist, mit einem Dach das rinnt und wo die Farbe abblättert. Die Volksmeinung hiesse ja dann, dass man nicht einverstanden ist mit der Sanierung. Man lehnt die Sanierung ab.

Und dann ist es einfach schwierig, vom Stadtrat aus noch einmal ein Projekt zu bringen. Ob dann ein grösseres Projekt  Erfolg hätte, wo wir die finanziellen Mittel nicht haben. Dann werden wieder andere Opponenten kommen und sagen, wir haben nicht genug Geld, wir können nicht so viel investieren.

Radio Munot: Vor diesem Hintergrund ist Markus Oderbolz zuversichtlich, dass das Steiner Stimmvolk die Sanierungspläne annehmen wird.

Markus Oderbolz: Ja, wir hoffen natürlich, dass die Sanierungspläne beim Volk gut ankommen. Darum das Wichtigste ist, dass der Stimmbürger  jetzt nicht in die Irre geführt wird, was leider ein wenig von der Freien Liste gemacht wird. Dass sie der Bevölkerung vorgaukelt, wenn man es jetzt ablehnt, dann könne man nachher das Betriebskonzept ändern. Dem ist nicht so!

Radio Munot: Das Steiner Stimmvolk entscheidet am 14 Juni, ob ihre Strandbadi auf Vordermann gebracht würde und….

Link zum Interview


Wer dem Kredit Riipark zustimmt

-      Zementiert  das willkürliche Betriebskonzept des Stadtrats
-      Verhindert ein Gesamtkonzept für die Lösung der Rheinufergestaltung
-      Verschleudert Steuergelder  für voreilige Gastroideen
-      Unterstützt die eigenmächtige Verwaltungswillkür des Stadtrats am Volk vorbei.
-      Spielt indirekt mit der Sicherheit aller Badegäste, vor allem der Jugendlichen

Darum bitte ein  N E I N  zum Kreditantrag Riipark !

J. Guhl
(unveröffentlichter Leserbrief für den Steiner Anzeiger vom 09.06.2015)



So könnte eine neue Visitenkarte beim Ankommen von Westen aussehen!!!! Die Stiftung finanziert die Tiefgarage mit der oberirdischen Parklandschaft!
(Unsere Vorschläge aus 2013 und 2014)


400'000 Franken für die Neugestaltung des Parkplatzes beim Riipark - liegen von der Stadt bereit
600'000 Franken für die Sanierung  des maroden Riiparkgebäudes - liegen von der Stadt bereit
d.h. 1'000'000 Franken ist im Jackpot für ein neues Strandbadkonzept!!

Also  N E I N  zur Abstimmung Sanierung Riipark!