24 platz-räume am undertor 1

Legende:
1 Festplatz, darunterliegend eingeschossige Tiefgarage ca.150 Plätze
2 Undertorplatz, Bürgerplatz, Busse, darunterliegend eingeschossige  Tiefgarage ca.150 Plätze
3 Landschaftsterrasse von der Ebene Rothuus begehbar, eingeschossig, dient als Zufahrt für die Tiefgaragen und für die Unterbringung der Infrastruktur ( Velos, WC-Anlagen), ermöglicht einen freien Blick auf die Stadt und den Rhein.
4 Neubau, z.B. Läden, Alterswohnen, Büros
5 Kopfbau, neue Stadverwaltung
6 Ärztehaus, Büros etc. begehbar
7 Tourist- Info
8 Wasserbecken mit Sitzstufen
9 Rheinufergestaltung
10 Rothuus
11 verlegte Schrebergärten

Grosse Chance in Sachen Stadtentwicklung

Die Jakob und Emma - Windler Stiftung hat klugerweise ein Schlüssel- Grundstück erworben – ganz in der Nähe vom Undertor (ehemaliges Rothuus- Areal) und somit eine unglückliche Wohnbebauung an dieser Stelle verhindert.

Ein Beschluss, für den man die Entscheidungsträger nur beglückwünschen kann – da hiermit genau die städtebauliche Entwicklung möglich wird – auf die vision-steinamrhein bereits im Steiner Anzeiger von 21. Dezember 2010 aufmerksam gemacht hat – siehe hierzu Artikel Stadtentwicklung „Die Dinge müssen im Zusammenhang gesehen werden“.

 Nun kommt es also darauf an, diese Chance auch zu nutzen und in eine konkrete städtebauliche Neuordnung dieses für Stein am Rhein so wichtigen Stadtraumes am Undertor einzusteigen.

Diese Vision ist lösbar und besteht aus folgenden wesentlichen Komponenten:

A. Der Autoabstellplatz zwischen Untertor und Rhein sollte verschwinden. Dieses Terrain ist viel zu wertvoll und auch zu schön um ein Auto - Sammelplatz zu sein.

An dieser Stelle könnte sich stattdessen die Rheinuferpromenade entfalten mit einem grossen Festplatz für die Steiner Bürger (Festzelte, Jahrmarkt, Zirkus etc.)

Die Autos hätten in einer eingeschossigen Tiefgarage unter dem Festplatz genügend Raum. Durch diesen neuen Lösungsansatz kann auch das Rothuus Areal mit den gewünschten Parkplätzen auf Ebene Tiefgarage direkt mitversorgt werden (direkter Zugang). Der vor dem Rothuus geplante Garagenneubau wird damit überflüssig.  

B. Die historische Stadt - Silhouette von Stein am Rhein muss auch in Zukunft von weitem ablesbar und erkennbar bleiben. Somit sind Neubauten in unmittelbarer Nähe dazu nicht denkbar – wohl aber in angemessenem Abstand zum historischen Baubestand – platzraumbildend zwischen Alt und Neu - und zwar so, dass hierdurch eine wirklich überzeugende neue, städtebauliche Ordnung entsteht.

C. Für die Schrebergärten die auf diesem Gebiet stehen, muss selbstverständlich ein angemessener Ersatz, an anderer Stelle in ebenfalls schöner Lage gefunden werden – beispielsweise entlang der nordwestlichen Grundstücksgrenze Rothuus.

Das von vision-steinamrhein hierzu entworfene Konzept einer städtebaulichen Ordnung versteht sich als Denkanstoss und Diskussionsgrundlage – gleichzeitig als Aufforderung, es – wenn möglich – noch besser zu machen.

Vielleicht ist ja eine fachlicher Diskussion darüber in Zukunft mit den politischen Entscheidungsträgern wirklich möglich.

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