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Ende gut - alles gut… neue Perspektive?

Die Jakob und Emma Windler- Stiftung hat vor kurzem einen Teil des Roothuus- Areals den Eigentümern abkaufen können. Was für eine unerwartete und positive Entscheidung! Der Stiftung ein Lob für diese grossartige Investition in die Zukunft. Wir freuen uns mit daran, dass das Rheinufer nun also nicht verbaut wird.

Diesen Kauf sehen wir aber auch als eine grosse Chance, als Steilvorlage für die Verantwortlichen. Es ist nun eine Minute vor Zwölf, um doch noch die Wegeführung an der Hemishoferstrasse neu zu überdenken und entsprechend zu handeln.

Die bereits vom Stadtrat, wie auch vom Einwohnerrat (nicht vom Stimmbürger) beschlossene planerische Notlösung des Veloweges über die Fridau, ist unter diesen neu geschaffenen Umständen nunmehr gänzlich in Frage zu stellen.

Endlich wäre eine getrennte Wegeführung möglich.

Zum Beispiel: rheinseitig der Veloweg (3m), ein Grünstreifen (2m) und die Autostrasse (7m); bergseitig das Fussgänger-Trottoir (2m).

Dies ergäbe eine Gesamtbreite von 14m. Über Abtretung oder Kauf, der in der Skizze schraffierten Fläche, müsste nun entsprechend verhandelt werden. Der Fahrradweg könnte im Bereich des Roothuus und der Stadtgartenmauer um 1m zur Autostrasse verschoben werden.

Die Hemishoferstrasse braucht zwingend ein Fussgänger-Trottoir bis zum Schützenhaus (Parkplatz). Die Liegenschaften an derselben haben ein Recht auf eine entsprechende Erschliessung, dann müssen deren Bewohner vielleicht nicht manchmal über Hecken springen.

Der Veloweg auf der Strasse ist verkehrstechnisch gesehen eine Notlösung, für Familien unzumutbar und für die Attraktivität des „Velo-Städtli“ keine Visitenkarte.

Eine weitere Vergabe der definitiven Planung der Hemishoferstrasse durch den Einwohnerrat ist, anlässlich seiner Sitzung vom 12. April 2013, verantwortungsvoll zu überdenken.

Und eines ist einmal mehr wieder klar: Eine ganzheitliche Planung (auch in der Wegeführung) ist in Stein am Rhein zwingend erforderlich.

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